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Bundesbank traut deutscher Wirtschaft 2013 nur Mini-Wachstum zu

Die Bundesbank traut der deutschen Wirtschaft im kommenden Jahr nur ein Mini-Wachstum zu. Sie senkte ihre Prognose wegen der Schuldenkrise in Europa und der schwächeren Weltkonjunktur von 1,6 auf 0,4 Prozent. Die Notenbank ist damit pessimistischer als die Bundesregierung, die ein mehr als doppelt so starkes Plus von 1,0 Prozent vorhersagt. “Die gute Grundkonstitution der deutschen Wirtschaft spricht aber dafür, dass sie die vorübergehende Schwächephase ohne größere Schäden insbesondere bei der Beschäftigung übersteht”, sagte Bundesbankchef Jens Weidmann zu der halbjährlichen Vorhersage vom Freitag.Für dieses Jahr senkte er die Prognose von 1,0 auf 0,7 Prozent. Erst 2014 erwartet die Bundesbank mit 1,9 Prozent wieder ein robustes Wachstum, wenn sich die Banken- und Schuldenkrise nicht verschärft.

Deutschlands Konjunktur: Einzelhandel mit stärkstem Umsatzeinbruch seit fast 4 Jahren

Die Einzelhändler haben vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft einen überraschenden Rückschlag erlitten. Ihr Umsatz brach im Oktober so stark ein wie seit fast vier Jahren nicht mehr. Er fiel um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Preisbereinigt (real) fiel das Minus mit 2,8 Prozent noch größer aus. „Einen stärkeren Rückgang gab es zuletzt im Januar 2009“, sagte ein Statistiker. Ökonomen hatten lediglich mit einem realen Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet. Die Branche rechnet trotzdem mit einem Rekordumsatz im Weihnachtsgeschäft. „Die Chancen dafür sind gut“, sagte Kai Falk vom Branchenverband HDE. „Ein einzelnes Monatsergebnis sollte nicht überbewertet werden.“

Beschäftigung: Arbeitslosigkeit sinkt leicht auf 2,751 Millionen

Der Arbeitsmarkt in Deutschland stagniert. Die Arbeitslosenquote blieb im November unverändert bei 6,5 Prozent, die Zahl der Jobsucher sank nur geringfügig um 2000 auf 2.751.000. “Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit im November ist üblich, er fiel in diesem Jahr aber etwas schwächer aus als in den vergangenen Jahren”, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit.

Trotz Euro-Schuldenkrise: Deutsche Exporte knacken die Billionen-Schwelle

Außenhandel DeutschlandDer Eurokrise zum Trotz kann der deutsche Außenhandel Rekordwerte verbuchen. Erstmal soll der Export in diesem Jahr die Summe von einer Billion Euro knacken. Auch für 2013 ist die Prognose gut – mit Einschränkungen. Für das laufende Gesamtjahr würden Ausfuhren in Höhe von 1,103 Milliarden Euro erwartet, berichtete die „Bild“-Zeitung am Montag unter Berufung auf Zahlen des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA). Dies wäre ein Anstieg um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Geschäftsklimaindes - Deutsche Wirtschaft hofft wieder

In der deutschen Wirtschaft macht sich Hoffnung auf ein Ende der Konjunkturflaute breit. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im November überraschend um 1,4 auf 101,4 Punkte. Damit endete die Serie von sechs Rückgängen in Folge. “Die deutsche Konjunktur stemmt sich gegen die Euro-Krise”, sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn am Freitag zu der Umfrage unter 7000 Managern.

Industrie stockte Investitionen 2011 massiv auf - SPIEGEL ONLINE

Die deutsche Industrie hat 2011 ihre Investitionen in Maschinen, Immobilien und andere Sachanlagen kräftig gesteigert. Die Betriebe erhöhten ihre Ausgaben um 17,6 Prozent auf 55,2 Milliarden Euro, teilte das Statistische Bundesamt mit. Am meisten investierte die Autobranche mit 12,5 Milliarden Euro. Dahinter folgen die Maschinenbauer mit 5,7 Milliarden Euro und die Chemieindustrie, die 4,9 Milliarden Euro investierte. Für das laufende Jahr sind wegen der ungewissen Aussichten deutlich geringere Ausgaben zu erwarten. Laut einer Prognose der fünf Wirtschaftsweisen werden die Investitionen um 3,3 Prozent fallen und 2013 um magere 0,2 Prozent zulegen.