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Feuergefecht trotz Waffenruhe: Hamas wirft Israel Bruch vor

Bruch der Waffenruhe

Nach Inkraffttreten der Waffenruhe zwischen Israel und den Palästinensern ist bei Protesten am Grenzzaun des Gazastreifens zu Israel nach Angaben aus Gaza-Stadt ein Mensch erschossen worden. Weitere 25 Palästinenser seien durch israelisches Feuer verletzt worden, teilte der Sprecher des Gesundheitsministeriums der Enklave am Mittelmeer, Aschraf al-Kedra, mit.

Waffenruhe im Gaza-Konflikt Israels Medien erklären Hamas zum vorläufigen Sieger

Mohammed Mursi

Glaubt man Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, dann hat er mit der gerade beendeten Gaza-Offensive das Meisterstück seiner politischen Karriere hingelegt. Israels Medien nennen hingegen die Hamas-Führung und den ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi als Profiteure des jüngsten Konflikts. Der Muslimbruder Mursi (Bild) habe sich als Ägyptens Präsident gemausert. Der Beweis: US-Präsident Obama habe ihn am Mittwoch, dem Tag, an dem der Waffenstillstand unter Dach und Fach gebracht wurde, gleich dreimal angerufen.

Gazakonflikt: Waffenruhe zwischen Israel und Hamas hält

Waffenruhe im Gaza-Streifen

Erleichterterung im Nahen Osten: Nach acht Tagen erbitterter Kämpfe und zäher Vermittlungsbemühungen haben sich Israel und die Hamas darauf verständigt, die Waffen schweigen zu lassen. Die Feuerpause trat am Mittwochabend in Kraft. Die Übereinkunft löste im Gazastreifen Jubel und Begeisterung aus: Anwohner fielen sich vor Freude in die Arme, aus Lautsprechern der Moscheen schallte “Gott ist groß”. Der Waffenstillstand ist auf die diplomatischen Bemühungen von Ägypten und den USA zurückzuführen, die zwischen Israel und der Hamas vermittelt hatten.

Bereits mehr als 100 Tote im Gaza-Konflikt

Gaza-Konflikt

Es ist bereits der siebte Tag in Folge mit blutiger Gewalt zwischen Israelis und radikalislamischen Palästinensern - und die Zahl der Opfer steigt: Palästinensischen Angaben zufolge wurden seit Beginn der jüngsten Luftoffensive Israels 111 Menschen im Gaza-Streifen getötet, unter den Opfern seien 56 Zivilisten. Auf israelischer Seite waren seit Mittwoch drei Tote unter der Zivilbevölkerung zu beklagen.

Gaza-Konflikt: Westerwelle sichert israelischen Freunden deutsche Unterstützung zu

Guido Westerwelle und Simon Peres

Außenminister Guido Westerwelle hat Israel im Gaza-Konflikt deutsche Unterstützung zugesichert. Bei einem Gespräch mit Staatspräsident Schimon Peres am Dienstag in Jerusalem sagte Westerwelle: „Wir stehen an der Seite unserer Freunde in Israel. Israel hat das Recht, sich selbst und seine Bevölkerung zu verteidigen.“ Zugleich forderte er weitere Bemühungen, um einen raschen Waffenstillstand oder zumindest eine Feuerpause zu erreichen.

Israel und Hamas - der Propagandakrieg in den sozialen Medien

Propagandakrieg im Gaza-Streifen

Während zwischen dem Gazastreifen und Israel die Raketen sprechen, läuft im Netz die Propagandamaschine gegen den jeweiligen Feind. Besonders die israelische Armee vollführt eine digitale PR-Offensive. Es ist schwer, den Meldungen der IDF zu entkommen. Auf Facebook betont die israelische Armee ihre chirurgisch exakten Angriffe.”Wir tun alles, Schaden an Privatbesitz zu verhindern, während die Hamas ihre Zivilisten als menschliche Schilde benutzt”, so eine Meldung. Grafiken rechtfertigen die Operation “Säule der Verteidigung” im Gazastreifen mit Zahlen und stellen dem internationalen Publikum die Frage: “Was würdest Du tun?” Auf Twitter verbrieten die beiden Kontrahenten ihre Propaganda über: “@IDFSpokesperson" und "@AlqassamBrigade”. Die Palästinenser sind ohnehin technisch im Nachteil und auf Hilfe von außerhalb angewiesen, sagte ein Vertreter der palästinensischen “Electronic Intifada" dem Blog "Hyperland". Auch in Friedenszeiten gebe es nur acht Stunden Strom. Die Situation sei also nicht ungewohnt.

UN-Generalsekträr zu Nahostkonflikt - Ban ruft Israel und Hamas zu Waffenruhe auf - Politik - sueddeutsche.de

Gaza-Streifen

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Israel und die radikalislamische Hamas aufgefordert, sich um eine Feuerpause zu bemühen. Nach Angaben eines UN-Sprechers in New York verlangte Ban von beiden Konfliktparteien, mit Ägypten als Vermittler zusammenzuarbeiten. Bei seiner Reise in die Region werde er sich selbst für ein Ende der Gewalt einsetzen und zu den Bemühungen, das zu erreichen, beitragen. Ban wird am Montag zu Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi in Kairo erwartet.

Die Hamas ist salonfähig geworden

Naher Osten

Mit seiner Luftoffensive im Gaza-Streifen hat Israel die Hamas militärisch geschwächt, politisch aber salonfähig gemacht. Der Emir von Katar steht mit dem Scheckbuch bereit, die Türken geben sich als Freunde der Hamas. Die USA oder die Europäer suchen Wege, mit der neuen arabischen Welt ins Gespräch zu kommen. Bedingungslose Solidarität mit Israel ist nicht mehr garantiert. Das Verhalten der Kontrahenten ist pathologisch, Palästinenser und Israelis haben die Gewalt längst verinnerlicht. Der arabische Aufstand aber verändert die Ausgangslage dramatisch: Nach dem Aufstand muss die Palästina-Frage neu gestellt werden.

Gaza-Streifen: Israel bombardiert Hamas-Regierungssitz

Gaza-Streifen

Die israelische Luftwaffe hat in nächtlichen Bombardements das Regierungsgebäude der Hamas in Gaza-Stadt schwer beschädigt. Insgesamt gab es 180 Angriffe. Aus dem Gaza-Streifen wurden 500 Raketen abgefeuert. Nach palästinensischen Angaben wurde mehrfach die Zentrale der radikalislamischen Hamas-Regierung in Gaza-Stadt bombardiert und dabei schwersten Schäde an dem Gebäude und den Nachbarhäusern verusacht. Auch der Sitz von Premierminister Ismail Hanija sei beschossen worden, teilte ein israelischer Armeesprecher mit.

Gaza-Streifen: Erste Todesopfer auf israelischer Seite |

Israel beschießt Gaza-Streifen

Eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete schlug in ein vierstöckigen Wohnhaus in Kiriat Malachi ein und tötete drei Menschen. Weitere Verletzte mussten unter Trümmern geborgen werden.

Im Zuge der israelischen Offensive wurden nach Angaben der dort regierenden radikalislamischen Hamas bislang elf Palästinenser getötet. Unter den Toten ist auch der Hamas-Militärchef Ahmed al-Jabari. Militante Palästinenser feuerten ihrerseits seit Mittwochabend Dutzende Raketen in Richtung Israel ab. In Städten in Reichweite des Gazastreifens heulten immer wieder die Sirenen, darunter in Ashdod und Beersheva.