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Syrien ohne Internet

Syrien ist vom Internet getrennt

Der Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe. Ägypten, Syrien und der Gaza-Streifen bleiben ein heißes Pflaster, das mit westlichem Verständnis nur schwer zu fassen ist. Heute  gegen 12 Uhr mitteleuropäischer Zeit haben Twitter-User und Netzbeobachter bemerkt, dass alle 84 syrischen IP Adress-Blocks unerreichbar waren. Ganz Syrien war vom Rest des Internets getrennt. Um 16 Uhr konnten immer noch 92 Prozent des Datenverkehrs weder von noch nach Syrien gelangen. Was nun passiert, beschreibt AllThingsD: Sämtliche Anfragen, die an die 84 IP-Blocks gehen, verschwinden im Nirvana. Ebenso können syrische Internetnutzer keinen Datenverkehr nach außen bringen.

Gazakonflikt: Waffenruhe zwischen Israel und Hamas hält

Waffenruhe im Gaza-Streifen

Erleichterterung im Nahen Osten: Nach acht Tagen erbitterter Kämpfe und zäher Vermittlungsbemühungen haben sich Israel und die Hamas darauf verständigt, die Waffen schweigen zu lassen. Die Feuerpause trat am Mittwochabend in Kraft. Die Übereinkunft löste im Gazastreifen Jubel und Begeisterung aus: Anwohner fielen sich vor Freude in die Arme, aus Lautsprechern der Moscheen schallte “Gott ist groß”. Der Waffenstillstand ist auf die diplomatischen Bemühungen von Ägypten und den USA zurückzuführen, die zwischen Israel und der Hamas vermittelt hatten.

Israel und Hamas - der Propagandakrieg in den sozialen Medien

Propagandakrieg im Gaza-Streifen

Während zwischen dem Gazastreifen und Israel die Raketen sprechen, läuft im Netz die Propagandamaschine gegen den jeweiligen Feind. Besonders die israelische Armee vollführt eine digitale PR-Offensive. Es ist schwer, den Meldungen der IDF zu entkommen. Auf Facebook betont die israelische Armee ihre chirurgisch exakten Angriffe.”Wir tun alles, Schaden an Privatbesitz zu verhindern, während die Hamas ihre Zivilisten als menschliche Schilde benutzt”, so eine Meldung. Grafiken rechtfertigen die Operation “Säule der Verteidigung” im Gazastreifen mit Zahlen und stellen dem internationalen Publikum die Frage: “Was würdest Du tun?” Auf Twitter verbrieten die beiden Kontrahenten ihre Propaganda über: “@IDFSpokesperson" und "@AlqassamBrigade”. Die Palästinenser sind ohnehin technisch im Nachteil und auf Hilfe von außerhalb angewiesen, sagte ein Vertreter der palästinensischen “Electronic Intifada" dem Blog "Hyperland". Auch in Friedenszeiten gebe es nur acht Stunden Strom. Die Situation sei also nicht ungewohnt.

UN-Generalsekträr zu Nahostkonflikt - Ban ruft Israel und Hamas zu Waffenruhe auf - Politik - sueddeutsche.de

Gaza-Streifen

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Israel und die radikalislamische Hamas aufgefordert, sich um eine Feuerpause zu bemühen. Nach Angaben eines UN-Sprechers in New York verlangte Ban von beiden Konfliktparteien, mit Ägypten als Vermittler zusammenzuarbeiten. Bei seiner Reise in die Region werde er sich selbst für ein Ende der Gewalt einsetzen und zu den Bemühungen, das zu erreichen, beitragen. Ban wird am Montag zu Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi in Kairo erwartet.

Die Hamas ist salonfähig geworden

Naher Osten

Mit seiner Luftoffensive im Gaza-Streifen hat Israel die Hamas militärisch geschwächt, politisch aber salonfähig gemacht. Der Emir von Katar steht mit dem Scheckbuch bereit, die Türken geben sich als Freunde der Hamas. Die USA oder die Europäer suchen Wege, mit der neuen arabischen Welt ins Gespräch zu kommen. Bedingungslose Solidarität mit Israel ist nicht mehr garantiert. Das Verhalten der Kontrahenten ist pathologisch, Palästinenser und Israelis haben die Gewalt längst verinnerlicht. Der arabische Aufstand aber verändert die Ausgangslage dramatisch: Nach dem Aufstand muss die Palästina-Frage neu gestellt werden.

Nato-Operation an türkisch-syrischer Grenze - Bundeswehr soll in die Türkei

Bundeswehr im NATO-Einsatz in der Türkei

Deutsche Soldaten sollen im NATO-Einsatz and die türkisch-syrischen Grenze.Die Türkei will nach SZ-Informationen die Nato bitten, zum Schutze ihres Territoriums Flugabwehrraketen des Typs Patriot an die Grenze mit Syrien zur Verfügung zu stellen. Die Bundeswehr werde sich mit bis zu 170 Soldaten beteiligen. Ob für die Entsendung ein Mandat des Bundestags erforderlich ist, muss noch entschieden werden.

Gaza-Streifen: Israel bombardiert Hamas-Regierungssitz

Gaza-Streifen

Die israelische Luftwaffe hat in nächtlichen Bombardements das Regierungsgebäude der Hamas in Gaza-Stadt schwer beschädigt. Insgesamt gab es 180 Angriffe. Aus dem Gaza-Streifen wurden 500 Raketen abgefeuert. Nach palästinensischen Angaben wurde mehrfach die Zentrale der radikalislamischen Hamas-Regierung in Gaza-Stadt bombardiert und dabei schwersten Schäde an dem Gebäude und den Nachbarhäusern verusacht. Auch der Sitz von Premierminister Ismail Hanija sei beschossen worden, teilte ein israelischer Armeesprecher mit.

Gaza-Streifen: Erste Todesopfer auf israelischer Seite |

Israel beschießt Gaza-Streifen

Eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete schlug in ein vierstöckigen Wohnhaus in Kiriat Malachi ein und tötete drei Menschen. Weitere Verletzte mussten unter Trümmern geborgen werden.

Im Zuge der israelischen Offensive wurden nach Angaben der dort regierenden radikalislamischen Hamas bislang elf Palästinenser getötet. Unter den Toten ist auch der Hamas-Militärchef Ahmed al-Jabari. Militante Palästinenser feuerten ihrerseits seit Mittwochabend Dutzende Raketen in Richtung Israel ab. In Städten in Reichweite des Gazastreifens heulten immer wieder die Sirenen, darunter in Ashdod und Beersheva.