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Kairo - Maskierte schießen Schrot auf Mursi-Gegner

Proteste in Ägypten

Vor den für heute angekündigten Massenkundgebungen von Anhängern und Gegnern des ägyptischen Präsidenten Mursi haben Maskierte mit Schrot auf oppositionelle Demonstranten gefeuert. Neun Menschen wurden dabei verletzt. Die Regierungsgegner diskutieren über einen Boykott des Verfassungsreferendums.

Ägypten: Mursi annulliert Dekret über Sondervollmachten

Ägypten - Mursi nimmt Dekrete zurück

Nach tagelangen Massenprotesten und einem Machtwort des ägyptischen Militärs hat Präsident Mohammed Mursi ein Zugeständnis an seine Gegner gemacht und das umstrittene Dekret über die Ausweitung seiner Befugnisse zurückgezogen. “Das Verfassungsdekret ist ab sofort aufgehoben”, sagte der islamistische Politiker Selim al-Awa nach einem Treffen Mursis mit mehreren politischen Führern. Das für den 15. Dezember angekündigte Referendum über den Verfassungsentwurf soll aber wie geplant stattfinden. Mursis Griff nach noch mehr Macht hatte das Land in eine tiefe Krise gestürzt. Bei Massendemonstrationen und Krawallen kamen in den vergangenen zweieinhalb Wochen mindestens sieben Menschen ums Leben, mehr als 700 wurden verletzt.

Streit um ägyptische Verfassung - Kritik der UN

Proteste in Ägypten

Ägyptens Staatschef Mursi scheint bereit, das Referendum über den umstrittenen Verfassungsentwurf zu verschieben. Oppositionsführer ElBaradei gibt sich versöhnlich, was dazu beiträgt, dass die Proteste vor dem Präsidentenpalast weitgehend friedlich bleiben.UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay sieht indes eine Reihe von besorgniserregenden Elementen in dem von den Islamisten formulierten Entwurf für Ägyptens neue Verfassung. Der Text verbiete zum Beispiel nicht ausdrücklich Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Religion und Herkunft, hatte Pillay in Genf gesagt.

Verfassungsstreit: Ägypten droht die Spaltung

Linke und Liberale wehren sich gegen die Verfassung der Islamisten. Doch auch die Muslimbrüder sind Gejagte – in den Gerichten sitzen noch immer die Gefolgsleute des ehemaligen Präsidenten Hosni Mubarak. In der vergangenen Nacht hat die verfassunggebende Versammlung einen Entwurf für ein Grundgesetz verabschiedet. Präsident Mohammed Mursi hat in einem Fernsehinterview angekündigt, dass dieser Entwurf nun noch vor Jahresende dem Volk zur Abstimmung vorgelegt wird. Die Hohen Gerichte Ägyptens, in denen immer noch viele Mubarak-Anhänger sitzen, haben in entscheidenden Prozessen gegen die Muslimbrüder votiert. Sie haben schon das Parlament unter absolut fadenscheinigen Gründen aufgelöst. Und das wollen Mursi und seine Muslimbrüder verhindern.

Ägypten: Wachsender Zorn gegen Präsident Mursi und auch USA

Proteste gegen Mursi

In Ägypten wächst der Zorn auf Präsident Mursi, der mit umstrittenen Dekreten seine Macht ausgeweitet hat. Die Szenen auf dem Tahrir-Platz in Kairo erinnern inzwischen an die Proteste vor dem Sturz von Ex-Machthaber Mubarak. Noch gibt Mursi sich unbeeindruckt und setzt auf seine Anhänger. Der Zorn der Demonstranten richtet sich auch gegen die USA. Sie meinen, dass die Amerikaner Mursi grünes Licht für seine umstrittenen Dekrete gaben.

Ägyptens Richter rufen zu landesweitem Streik auf

Die Richter streiken in Ägypten

Ägyptens Richter haben aus Protest gegen die Machtausweitung von Präsident Mohammed Mursi zu einem landesweiten Streik aufgerufen. Alle Richter und Staatsanwälte sollten ihre Arbeit ab sofort ruhen lassen, teilte die Richtervereinigung Judges Club am Samstag mit. Die Richter riefen Mursi auf, seine Dekrete zurückzunehmen und den von ihm abgesetzten Generalstaatsanwalt Abdel Maguid Mahmud wieder einzusetzen. Der ägyptische Friedensnobelpreisträger Mohammed ElBaradei forderte Mursi auf, seine Machtausweitung rückgängig zu machen. “Es gibt keinen Platz für Dialog, wenn ein Diktator unterdrückende und abscheuliche Maßnahmen erlässt und dann sagt, lasst uns auf der Mitte treffen”, sagte ElBaradei.

Präsidentenputsch in Kairo: Proteste gegen Mursi halten an

Proteste in Ägypten

Vorbei scheint die Zeit des Aufbruchs nach der Revolution von 2011 und dem Sturz des alten Diktators Hosni Mubarak. Ägyptens neuer Präsident Mursi baut seine Macht handstreichartig aus. Seine Anhänger sind begeistert, Demokraten und Revolutionsaktivisten entsetzt. Auf dem Tahrirplatz kommt es zu Protesten. Mehrere Büros der Muslimbruderschaft werden angezündet. Und die Sicherheitskräfte schlagen zurück. Diktatoren gehen und kommen im Nahen Osten.

Proteste in Ägypten: Polizei räumt Tahrir-Platz mit Tränengas

Proteste in Ägypten

Sie wollten eine Woche bleiben und protestieren gegen den Alleingang von Präsident Mohammed Mursi, gegen seinen Plan, die Gewaltenteilung auszuhebeln und die Macht an sich zu reißen. Viele der Menschen, die vor rund einem Jahr für die Abdankung Hosni Mubaraks auf die Straße gingen, empfinden das Vorgehen des neuen Präsidenten als blanken Hohn, Mursi als neuen Diktator. Doch nach wenigen Stunden war Schluss: Demonstranten in Kairo sind offenbar gezwungen worden, ein Protestcamp gegen Präsident Mursi zu räumen. Die Sicherheitskräfte sollen mit Tränengas gegen die Menschen vorgegangen sein.

Ägypten: Demonstranten legen Feuer an Sitzen von Muslimbrüder-Partei

Bei Protesten in Ägypten haben Demonstranten am Freitag nach Medienberichten die Sitze der aus den Muslimbrüdern hervorgegangenen Partei in drei Städten in Brand gesteckt. Ziel seien die Vertretungen der Partei für Freiheit und Gerechtigkeit in Suez, Ismailija und Port Said gewesen, berichtete das ägyptische Staatsfernsehen am Freitag. Die Opposition in Ägypten hatte für Freitag zu Protesten gegen Präsident Mohammed Mursi aufgerufen, nachdem der den Muslimbrüdern nahestehende Staatschef am Donnerstag seine Befugnisse deutlich ausgeweitet hatte.