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Facebook will das seit vier Jahren praktizierte Mitbestimmungsrecht der Mitglieder über Änderungen der Nutzungsregeln abschaffen und begründet das damit, dass das System nicht so funktioniert habe wie geplant. Bisher muss Facebook seine Mitglieder über Änderungen der Nutzungsregeln abstimmen lassen, wenn vorher mehr als 7000 Äußerungen zu einem bestimmten Vorhaben eingegangen waren. Damit das Votum bindend ist, müssen mindestens 30 Prozent der inzwischen rund eine Milliarde Facebook-Nutzer ihre Stimme abgeben. Doch dies scheiterte bei den letzten zwei Abstimmungen.
Das könnte allerdings durchaus in Facebooks Interesse sein. Das Unternehmen hat bei den bisherigen Abstimmungen wenig dafür und einiges gegen eine hohe Beteiligung und Bekanntheit getan.
Ein früher Geschäftspartner von Mark Zuckerberg, der die Hälfte von Facebook einklagen wollte, ist am Freitag verhaftet worden. Der New Yorker Staatsanwalt Preet Bharara sieht es als erwiesen an, dass Paul Ceglia für seine Klage zahlreiche Dokumente fälschte, darunter auch den Vertrag, der ihn angeblich als Miteigentümer des Sozialen Netzwerks auswies.
Hans-Georg Maaßen, der Präsidenten des deutschen Verfassungsschutzes, hat sich am Montag für die „nachrichtendienstliche Aufklärung des Netzes” ausgesprochen. Nur durch „offensive nachrichtendienstliche Arbeit” könne man rechtzeitig eingreifen.
Marissa Mayer hat sich vor ihrer Entscheidung, CEO von Yahoo zu werden an Sheryl Sandberg, COO von Facebook, gewandt. Gut so, denn Facebook ist ein wichtiger Partner von Yahoo…
Den englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United zieht es an die New Yorker Börse. Der Club will nach aktuellem Stand bis zu 100 Millionen Dollar (76 Mio Euro) beim Sprung aufs Parkett einsammeln.
Die Summe geht aus dem vorgelegten Börsenprospekt hervor. Wenn die Nachfrage stark genug ist, kann noch mehr daraus werden. Der Einzelpreis der Aktie und das Datum des Börsengangs sind aber noch offen.
Über die Gründe, warum der Börseplatz New York ausgewählt geworden ist, lässt sich nur spekulieren: Der derzeitige Besitzer kommt aus den USA. Es ist der Milliardär Malcolm Glazer und dessen Familie. Er hatte Man U im Jahr 2005 für 790 Millionen Pfund (heute 940 Mio Euro) gekauft. Das Unternehmen war damals an der Londoner Börse notiert.
Auch nach der Rückkehr an die Börse wird die Familie Glazer die Fäden fest in der Hand behalten. Denn es ist üblich, dass zunächst nur ein kleiner Teil der Aktien auf den Markt kommt. Zudem greift der Milliardär zu einem Trick und sichert sich mit besonders stimmrechtsstarken Aktien auch langfristig die Kontrolle über den 134 Jahre alten Traditionsverein. Seine Söhne leiten den Club. Der Börsengang ist auch eine Kampfansage an den Lokalrivalen Manchester City, der sich durch Millionen aus der Golfregion sportlichen Erfolg einkaufte und zuletzt die Meisterschaft knapp vor Man U gewann.
Manchester United ist nach einer Rangliste des US-Magazins «Forbes» weiter der wertvollste Fußballverein der Welt mit 2,2 Milliarden Dollar noch vor Real Madrid mit 1,9 Milliarden Dollar und dem FC Barcelona mit 1,3 Milliarden Dollar. Bayern München landet in der Aufstellung auf Rang fünf mit einem geschätzten Wert von 1,2 Milliarden Dollar. Manchester sei sogar der wertvollste Sportclub überhaupt, schreibt «Forbes».
Dabei verdient, wie WIRED in seiner Analyse feststellt Manchester United 2011 bereits knapp 60 Prozent seiner Umsätze — beinahe US-$ 300 Millionen als Medienunternehmen indem es Inhalte und kontextbasierte Werbung verkauft. Der englische Rekordmeister machte US-$ 180 Millionen Umsatz mit dem Verkauf der Senderechte, 85 Millionen über Sponsorengeschäfte und 27 Millionen aus dem Bereich neue Medien. Der Rest des Umsatzes kommt aus dem Ticketverkauf und aus dem Merchandising.
Manchester United selbst lobt sich im Börsenprospekt als «einen der erfolgreichsten Sportvereine der Welt … mit einer großen, weltweiten Anhängerschaft». Der Club spricht von annähernd 660 Millionen Unterstützern, alleine auf Facebook hat der Club über 26 Millionen Fans. Die Eigenwerbung erinnert ein wenig an das Soziale Netzwerk Facebook, das im Mai an die Börse gegangen war und mehr als 900 Millionen Nutzer auf der ganzen Welt hat.
Mit den Einnahmen aus dem Börsengang sollen die hohen Schulden des Clubs abgebaut werden, die noch aus der Zeit der Übernahme durch Glazer herrühren. Sie liegen bei 423 Millionen Pfund. Im vergangenen Geschäftsjahr (Ende Juni 2011) kam Manchester United auf einen Umsatz von 331 Millionen Pfund und verdiente 13 Millionen Pfund. Das Jahr zuvor hatte der Club noch Miese gemacht. Schmerzlicher war da nur der in letzter Sekunde auf dramatische Weise an Manchester City verlorene Meistertitel in der Premier League.
Der Facebook-Mitgründer Chris Hughes und sein langjähriger Lebensgefährte Sean Eldridge haben letzten Samstag in New York geheiratet. Damit zählt das Paar zu den ersten, welche die neue, von der Obama-Regierung kürzlich per Gesetz eingerichtete Möglichkeit der gleichgeschlechtlichen Ehe nutzt. Rechtzeitig für die Eheschließung seines Mitgründers hat auch Facebook die Möglichkeit eingerichtet, Bilder von “same sex”-Paaren hochzuladen. Das haben Christ Hughes und Sean Eldrige natürlich auch getan. Bilder der Hochzeit findet man hier auf Facebook. Facebook wurde, wie der Business Insider berichtet, für seine vorbildliche Haltung gegenüber gleichgeschlechtlichen Beziehungen kürzlich von der GLAAD, einer Organisation zur Förderung der gesellschaftlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Beziehungen, gelobt und ausgezeichnet.
Das Blog Gizmodo stört sich daran, dass Mark Zuckerberg einen lockeren Umgang mit Privatsphäre predigt, aber selbst sehr zurückhaltend agiert. So soll er nur wenige Postings öffentlich teilen und sogar seine Hochzeit vor Freunden verheimlicht haben.
Gizmodo findet: “Das muss sich ändern” –…
(Quelle: netzpolitik.org, via planetsociety)
Wie lässt sich mit Daten aus dem Netz die Bonität bewerten? Dem Hasso-Plattner-Institut war das Thema nun doch zu heikel, der Vertrag mit der Schufa wurde gekündigt.
Das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) will angesichts der öffentlichen Aufmerksamkeit dann doch nicht für die Schufa…
(Quelle: planetsociety)
Da bin ich ja mal gespannt, wer das sein soll. Und wie viel Geld es geben soll.
Entschädigungszahlungen für verpatzten Facebook-Börsegang?!