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Schuldenrückkauf in Griechenland offenbar erfolgreich

Der Schuldenrückkauf Griechenlands ist offenbar erfolgreich verlaufen. Wie griechische Zeitungen und die Nachrichtenagentur Reuters übereinstimmend berichten, sollen sich Halter von Staatsanleihen über insgesamt knapp 30 Milliarden Euro beteiligt haben. Damit könnte Griechenland seinen Schuldenstand um rund 20 Milliarden Euro senken.

Schuldenrückkauf: Griechenland überrascht den Markt

Griechenland überrascht positiv

Griechenland muss unter allen Umständen seine Schuldenquote senken, um weitere Hilfen zu erhalten. Damit beim Rückkauf von Staatsanleihen nichts schief läuft, geht die Schuldenagentur auf Nummer sicher und bietet einen höheren Preis als viele erwartet hatten. Der Markt reagiert positiv. Griechenland will mit Mitteln des Euro-Rettungsfonds ESFS von Privatinvestoren gehaltene Anleihen im Volumen von 10 Mrd. Euro zurückkaufen. Das Land will damit seine Schuldenlast um rund 20 Mrd. Euro senken. Dies entspräche rund einem Drittel der von privaten Schuldnern gehaltenen griechischen Schulden.

SPD und Grüne wollen Griechenland-Hilfen zustimmen

SPD für Griechenland-Paket

SPD und Grüne wollen dem neuen Griechenland-Paket an diesem Freitag im Bundestag zustimmen. Bei einer Probeabstimmung in der SPD-Fraktion stellten sich am Donnerstag nur acht Abgeordnete gegen die neuen Milliardenhilfen, etwa ein Dutzend enthielten sich. Die Grünen-Fraktion sprach sich in einer Sondersitzung sogar geschlossen für die Ausweitung der Rettungspläne aus. “Die SPD wird Linie halten und sich ihrer europapolitischen Verantwortung stellen”, sagte der designierte Kanzlerkandidat Peer Steinbrück nach der Sitzung. In der Fraktionssitzung hatten Steinbrück (li) und Fraktionschef Steinmeier (re)eindringlich für eine Zustimmung geworben.

Geheimtreffen: Schuldenschnitt für Griechenland bleibt Option

Krise in Griechenland

Trotz des Widerstands von Deutschland und anderen Euro-Staaten ist ein öffentlicher Schuldenschnitt für Griechenland offenbar nicht endgültig vom Tisch. Nach Informationen der “Welt am Sonntag” wird zwischen den Geldgebern über einen Forderungsverzicht im Jahr 2015 diskutiert. Darüber soll am Montag bei einem Geheimtreffen in Paris gesprochen worden sein, an dem Wolfgang Schäuble (CDU) und weitere Euro-Zonen-Vertreter teilnahmen. Ein in Aussicht gestellter Schuldenschnitt könnte für die Athener Regierung Ansporn sein, bis dahin alle Reformauflagen des zweiten Hilfprogramms zu erfüllen.

Euro-Krise: Zypern einigt sich über Hilfen von EU und IWF

Zypern

Zypern hat sich nach eigenen Angaben ein Hilfspaket von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds (IWF) gesichert. Die Vereinbarung werde am Freitagnachmittag in Brüssel bekanntgegeben werden, sagte ein zyprischer Regierungssprecher. Finanzminister Vassos Shiarly bezifferte den benötigten Betrag auf 17,5 Milliarden Euro - das ist deutlich mehr als ursprünglich gedacht. Ein Betrag von 17,5 Milliarden Euro entspräche nahezu der jährlichen Wirtschaftsleistung des Landes.