Posted Planet

Über uns

Willkommen bei unserer digitalen Zeitung für neue Leser. Hier kannst auch du Beiträge verfassen und mit anderen diskutieren. Werde Teil unseres "Street Reporter Teams"

Mehr Favoriten

Euro-Gruppe gibt 34 Mrd.Euro für Athen frei

Die Finanzminister der Euro-Zone haben heute die Freigabe weiterer Hilfen im Umfang von 34 Milliarden Euro für Griechenland beschlossen. Das teilte der Sprecher von Euro-Gruppe-Chef Jean-Claude Juncker in Brüssel mit. Zuvor hatte Athen sein Programm zum Rückkauf griechischer Staatsanleihen erfolgreich abgeschlossen, was die internationalen Geldgeber zur Bedingung für die Freigabe der weiteren Finanzhilfen gemacht hatten.

Kompromiss bei EU-Bankenaufsicht zu erwarten

Kompromiss in Brüssel

Nur wenige Stunden vor dem Sondertreffen aller europäischen Finanzminister am Mittwoch in Brüssel haben sich deutsche und französische Unterhändler nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ in bilateralen Gesprächen auf einen Kompromiss für die geplante zentrale Aufsicht über die Banken der Euro-Länder geeinigt. „Das ist der Durchbruch, auf den wir gewartet haben“, zitierte das Blatt einen hohen EU-Diplomat am Dienstagabend.

Rückzug: Juncker gibt Euro-Vorsitz ab

Juncker zieht sich zurück

Jean-Claude Juncker macht Ernst: Nach Abschluss des Euro-Gruppe-Treffens Montagabend kündigte er seinen Rückzug rund um den Jahreswechsel an. Damit hat Juncker wie so oft in seinen acht Jahren als „Mr. Euro“ unbeirrbar durchgezogen, was er sich vorgenommen hatte. Es ist eine Entscheidung mit nachhaltigen Folgen für den Währungsraum. Die Nachfolge ist offen, auch wenn immer wieder der Name des deutschen Finanzministers Schäuble genannt wird. Ob er Junckers Fußstapfen ausfüllen kann, ist mehr als fraglich.

Schuldenrückkauf: Griechenland überrascht den Markt

Griechenland überrascht positiv

Griechenland muss unter allen Umständen seine Schuldenquote senken, um weitere Hilfen zu erhalten. Damit beim Rückkauf von Staatsanleihen nichts schief läuft, geht die Schuldenagentur auf Nummer sicher und bietet einen höheren Preis als viele erwartet hatten. Der Markt reagiert positiv. Griechenland will mit Mitteln des Euro-Rettungsfonds ESFS von Privatinvestoren gehaltene Anleihen im Volumen von 10 Mrd. Euro zurückkaufen. Das Land will damit seine Schuldenlast um rund 20 Mrd. Euro senken. Dies entspräche rund einem Drittel der von privaten Schuldnern gehaltenen griechischen Schulden.

Londons Vorherrschaft attackiert: EZB will London als leitenden Euro-Finanzplatz entmachten

EU will London als Finanzzentrum entmachten

Ein Großteil der weltweiten Euro-Geschäfte läuft über London. Das ist unlogisch, weil Großbritannien gar nicht im Euro sei, meint nun das französische EZB-Ratsmitglied Christian Noyer – und attackiert damit den Finanzplatz London. London sollte nach Ansicht von EZB-Ratsmitglied Christian Noyer nicht länger der Finanzplatz für den Euro sein. Es gebe keine logischen Gründe, dass sich das Finanzzentrum der Euro-Zone im Nicht-Euro-Land Großbritannien befinde, sagte der französische Notenbank-Chef im Gespräch mit der „Financial Times“.

Kampf gegen Arbeitslosigkeit - EU will Jugendlichen Arbeit garantieren

Europa hat viele Probleme, aber eines ist besonders groß: In Spanien und Griechenland ist jeder zweite Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos, in ganz Europa liegt die Quote bei über 23 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit will die EU-Kommission nun gezielt bekämpfen - indem sie fehlende Arbeitsplätze für diese Gruppe verbietet. Durch eine Jugendgarantie sollen die EU-Mitgliedstaaten allen Menschen unter 25 Jahren eine Beschäftigung zusichern, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit Hinweis auf ein unionsinternes Regelungspaket, das der Sozialkommissar László Andor heute in Brüssel vorstellen soll.

Arbeitslosigkeit in Euro-Zone stieg im Oktober auf Rekordhoch

Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone

Die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone ist erneut gestiegen – nun haben 18,7 Millionen Menschen keinen Job, soviel wie noch nie seit Einführung des Euro. Das entsprach einer Quote von 11,7 Prozent, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat mit. Im Vergleich zum Vormonat September wurden 173.000 mehr Arbeitslose gezählt, gegenüber dem Vorjahr war es ein Anstieg von mehr als zwei Millionen. In Spanien ist bereits mehr als jeder vierte Arbeitnehmer ohne Job (26,2 Prozent), in Griechenland jeder vierte. Jugendliche leiden dabei besonders. Im Oktober waren in den Euro-Ländern 3,6 Millionen Menschen unter 25 Jahren arbeitslos. Der Zuwachs fiel mit 350.000 doppelt so stark aus wie bei allen Arbeitnehmern insgesamt. Auch die Quote war bei jungen Leuten mit 23,9 Prozent mehr als doppelt so hoch.

Bundestag winkt Griechenland-Hilfe durch

Bundestag winkt Griechenland-Hilfe durch

Der Bundestag hat für neue Hilfen für das hochverschuldete Griechenland gestimmt. Bei der Abstimmung am Freitag votierten 473 Abgeordnete für die Änderungen am laufenden zweiten Hilfspaket, 100 stimmten dagegen, elf enthielten sich. Mit den Maßnahmen verbunden ist die grundsätzliche Freigabe von Hilfszahlungen in Höhe von insgesamt 43,7 Milliarden Euro an das Mittelmeerland. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble verteidigte in der Bundestagsdebatte das Hilfspaket. Alle Beobachter seien sich einig, dass die neue griechische Regierung an einer konsequenten Haushaltskonsolidierung arbeite, “und dass eine Reihe von Fortschritten” erzielt worden sei, erklärte der CDU-Politiker. Damit seien die Voraussetzungen für weitere Hilfszahlungen gegeben.

SPD und Grüne wollen Griechenland-Hilfen zustimmen

SPD für Griechenland-Paket

SPD und Grüne wollen dem neuen Griechenland-Paket an diesem Freitag im Bundestag zustimmen. Bei einer Probeabstimmung in der SPD-Fraktion stellten sich am Donnerstag nur acht Abgeordnete gegen die neuen Milliardenhilfen, etwa ein Dutzend enthielten sich. Die Grünen-Fraktion sprach sich in einer Sondersitzung sogar geschlossen für die Ausweitung der Rettungspläne aus. “Die SPD wird Linie halten und sich ihrer europapolitischen Verantwortung stellen”, sagte der designierte Kanzlerkandidat Peer Steinbrück nach der Sitzung. In der Fraktionssitzung hatten Steinbrück (li) und Fraktionschef Steinmeier (re)eindringlich für eine Zustimmung geworben.