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Syrien: USA haben Hinweise auf möglichen Chemiewaffen-Einsatz

Bürgerkrieg in Syrien

Das syrische Regime bereitet möglicherweise den Einsatz von Chemiewaffen vor. Die US-Regierung habe entsprechende Geheimdienst-Hinweise, berichteten die New York Times sowie die Nachrichtenagentur AFP. Die syrische Armee soll demnach möglicherweise mit der Mischung von Chemikalien begonnen haben, die für das Nervengas Sarin benötigt würden. Die Aktivitäten gingen über die bloße Bewegung von Lagerbeständen hinaus, zitierte die New York Times einen Mitarbeiter der US-Regierung. Man sei besorgt über die Möglichkeit einer solchen Verzweiflungstat, hieß es in Washington.

Krise im Kongo: Rebellen lehnen Rückzug aus Goma ab

Krise im Kongo

Die kongolesischen Rebellen haben einen Abzug aus der Stadt Goma im Osten des Landes abgelehnt. Sie drohten am Donnerstag mit ihrem weiteren Vormarsch, falls Präsident Joseph Kabila nicht Friedensverhandlungen aufnehme. “Wir bleiben in Goma und warten auf Verhandlungen”, sagte der Politchef der Rebellengruppe M23, Jean-Marie Runiga, am Donnerstag. Seine Kämpfer hatten zuvor Goma an der Grenze zu Ruanda eingenommen. Seitdem haben die Rebellen auch die 25 Kilometer entfernte und an einer wichtigen Fernstraße liegende Stadt Sake eingenommen. Sie drohen damit, die gesamte Demokratische Republik Kongo “zu befreien”.

Durchbruch: Arabische Liga erkennt Opposition als legitime Vertreter Syriens an

Arabische Liga in Kairo

Die Arabische Liga hat den neu gebildeten syrischen Oppositionsblock als rechtmäßigen Vertreter Syriens anerkannt. Nach einem Treffen in Kairo teilten die Außenminister der Liga-Staaten mit, die sogenannte Nationale Koalition der syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte sei künftig “legitimer Vertreter (Syriens) und Haupt-Gesprächspartner” der arabischen Staaten. Auch die sechs Mitglieder des Golf-Kooperationsrates (GCC) erkannten den Oppositionsblock an und sagten ihm ihre Unterstützung zu.

Konflikt - Israel schießt erstmals seit 1973 Richtung Syrien

Nach der Türkei hat sich auch Israel militärisch in den Bürgerkrieg in Syrien hineinziehen lassen: Israelische Soldaten gaben erstmals seit Jahrzehnten einen Warnschuss in Richtung Syrien ab. Unmittelbar zuvor habe eine aus Syrien abgeschossene Granate einen israelischen Militärposten auf den Golanhöhen getroffen wobei niemand verletzt wurde. Das meldete die Armee. Regierungschef Benjamin Netanjahu warnte, Israel beobachte sehr genau die weitere Entwicklung. Es war der ersten Schuss Israels in Richtung syrischer Streitkräfte seit dem Jom-Kippur-Krieg von 1973. Damals hatte Syrien versucht, die von Israel besetzten Golanhöhen zurückzuerobern. Israel hatte die Angreifer damals vollständig zurückgedrängt.

Syrien: Anschlag auf Sainab-Moschee in Damaskus fordert mehrere Tote

Bombenanschlag auf Moschee in Damaskus

Bei einem Bombenanschlag in der Nähe eines Heiligtums der Schiiten in der syrischen Hauptstadt Damaskus sind am Mittwoch mindestens sechs Menschen getötet worden. 13 weitere Personen wurden verletzt, wie staatliche Medien und Oppositionelle weiter berichteten. Der Sprengsatz sei in einer Mülltüte versteckt gewesen, eine zweite Bombe sei entschärft worden. In der Nähe des Tatorts befinde sich ein Schrein, der an Mohammeds Enkelin Sainab erinnert, die mit dem von Schiiten besonders verehrten Kalifen Ali verheiratet war. Nach Polizeiangaben zündete eine “bewaffnete terroristische Gruppe” den Sprengsatzim Stadtteil Sajjida Seinab. Das Viertel ist zwischen Rebellen und Armee umkämpft. Seit Beginn des gewaltsamen Konflikts in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten bereits mehr als 36.000 Menschen getötet worden.

Syrien: der Bürgerkrieg weitet sich bereits bis China aus

Syrien-Konflikt weitet sich nach China aus

Eine amtliche chinesische Zeitung berichtete unterdessen, muslimische Separatisten aus der nordwestlichen Provinz Xinjiang kämpften an der Seite syrischer Rebellen. “Nach einem Befehl (des Terrornetzwerks) Al-Kaida kamen Terroristen aus China nach Syrien”, hieß es am Montag in der Zeitung “Global Times”.