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Ein Amnesty-International-Bericht beklagt die katastrophale Lage von Flüchtlingen in Griechenland. Die Rede ist von einer “humanitären Krise” in Europa. Monatelang erleiden Flüchtlinge aus Afrika und Asien Hunger, Durst, Hitze und Kälte. Ihre Hoffnung: nach der schweren Reise Zuflucht in der Europäischen Union zu finden. Das erste Land, das viele Flüchtlinge in der EU erreichen, ist oft Griechenland. Doch dort erwartet sie das nächste Drama.

US-Präsident Barack Obama hat nach dem Amoklauf in Newtown mit 27 Toten eine Taskforce einberufen, die den Spielraum für schärfere Waffengesetze ausloten soll. Obama ernannte Vize-Präsident Joe Biden zum Vorsitzenden dieser Kommission, der auch weitere Mitglieder des Kabinetts sowie Experten von Nichtregierungsorganisationen angehören sollen. “Dieses Mal müssen die Worte zu Taten führen”, so Obama im Weißen Haus.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist offenbar nicht bereit, das geplante Hilfspaket der Euro-Länder für Zypern in der bisher diskutierten Form mitzutragen. Der IWF verlange einen Teilerlass der zyprischen Staatsschulden ähnlich dem bereits erfolgreich umgesetzten Forderungsverzicht privater Gläubiger für Griechenland, berichtet die “Süddeutsche Zeitung”. Andernfalls werde das Land auch nach Abschluss aller Reformen nicht in der Lage sein, seine Zinslast zu tragen.

Drei Monate nach dem Angriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi werden im Außenministerium in Washington personelle Konsequenzen gezogen. Der Leiter der Abteilung “diplomatische Sicherheit”, Eric Boswell, trat am Mittwoch mit sofortiger Wirkung zurück, drei weitere Mitarbeiter wurden nach Aussage von Ministeriumssprecherin Victoria Nuland vom Dienst suspendiert.

Italiens Berlusconi gab am Sonntag seine Verlobung mit der 28-jährigen Francesca Pascale bekannt. Pascale ist Medienberichten zufolge Mitglied einer Initiative mit den Namen “Silvio, wir vermissen dich”. Zeitungskommentatoren interpretierten den Fernsehauftritt als Versuch Berlusconis, vor der im Frühjahr anstehenden Parlamentswahl seine schlechten Umfragewerte aufzupolieren. Der “Cavaliere” war bereits zwei Mal verheiratet. Seine zweite Ehefrau hatte ihn 2008 wegen Affären mit jüngeren Frauen verlassen. Derzeit läuft ein Gerichtsprozess gegen Berlusconi wegen eines Sex-Skandals in Verbindung mit einer Minderjährigen.

Der Ton gegenüber der Deutschen Bank wird schärfer: Unions-Fraktionsvize Meister hat nun mit scharfen Worten Jürgen Konzernchef Fitschen attackiert. Der Deutsche-Bank-Chef hatte sich in der vergangenen Woche bei Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier über den massiven Einsatz der Staatsanwaltschaft beschwert. Die Razzia habe eine verheerende Wirkung auf das Außenbild der Bank. Der Vizechef der Unions-Bundestagsfraktion Michael Meister übt nun scharfe Kritik an Fitschen wegen dessen Anruf. “Niemand steht in Deutschland über dem Rechtsstaat”, sagte Meister dem “Handelsblatt”. “Herr Fitschen macht den Eindruck, dass er das nicht verstanden hat.”

“Diese Tragödien müssen aufhören, wir müssen uns ändern”: Bei der Trauerfeier für die Opfer des Amoklaufs in Newtown spricht Barack Obama den Angehörigen in einer bewegenden Ansprache sein Mitgefühl aus. Die USA hätten ihre Kinder nicht ausreichend geschützt, sagt der US-Präsident - und verlangt politische Konsequenzen.
In den US-Haushaltsstreit scheint Bewegung zu kommen. Der republikanische Verhandlungsführer John Boehner habe den Demokraten Steuererhöhungen für Spitzenverdiener angeboten, sagte ein Insider am späten Samstagabend. Im Gegenzug müsse die Partei von Präsident Barack Obama Einsparungen bei staatlichen Sozialleistungen zustimmen. Obama habe das Angebot jedoch abgelehnt. Zwar wurden auch in der Nacht zum Sonntag keine Einzelheiten bekannt. Nach dem Patt der vergangenen Tagen weckte jedoch die Nachricht von dem Angebot die Hoffnung, dass die USA die sogenannte Fiskalklippe vermeiden werden, die das Land in eine Rezension reißen könnte.

Die Ägypter haben nach Angaben der Muslimbruderschaft in der ersten Wahlrunde mit knapper Mehrheit für die umstrittene Verfassung gestimmt. “Im Referendum votierten 56,5 Prozent mit Ja”, sagte ein hochrangiger Vertreter der Muslimbrüder. Andere Quellen berichten von 59, beziehungsweise 70 Prozent. Die offiziellen Ergebnisse sollen jedoch erst nach der zweiten Wahlrunde am 22. Dezember bekannt gegeben werden.

Der Vater des mutmaßlichen Amokläufers von Newtown im US-Bundesstaat Connecticut hat mit Bestürzung auf das Blutbad reagiert. In einer am Samstag von dem lokalen Fernsehsender WFSB verbreiteten Erklärung, bekundet Peter Lanza Trauer und Erschütterung angesichts der Tat seines Sohnes Adam. „Unser Herzen sind bei den Familien und Freunden, die Angehörige verloren haben, und bei allen, die verletzt wurden. Unsere Familie trauert mit allen denjenigen, die von dieser gewaltigen Tragödie betroffen sind“, schreibt Lanza.